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Einladung


 

 

 

Liebe Landsleute,

liebe Gäste,

 

in den ersten Monaten des Jahres 1945 begann das verbrecherische NS-Regime zusammenzubrechen, und Millionen von Menschen wagten wieder zu hoffen: die in den Konzentrationslagern auf Befreiung und Ende des systematischen Mordens, die an der Front auf Ende der Kampfhandlungen und Heimkehr, die in den Städten und Dörfern auf Ende der Bombardements und auf Frieden. Niemand ahnte damals, daß auch nach dem Krieg wieder ein großes Verbrechen stattfinden sollte: Die Entrechtung und Vertreibung von 15 Millionen Deutschen, darunter über drei Millionen Sudetendeutsche.
Heute, 70 Jahre später, finden in der Welt, aber auch an den Rändern Europas wieder Kriege statt, und mehr Menschen leiden unter Flucht und Vertreibung als jemals seit 1945. Totalitäre Menschenrechtsverletzer streben nach dem, was schon seinerzeit das Motiv vieler Täter war, nämlich nach dem ethnisch homogenen Staat, der ganzen Volksgruppen die elementaren Menschenrechte raubt. Deshalb haben wir unser Pfingsttreffen vom 22. bis 24. Mai 2015 unter das Motto „Menschenrechte ohne Grenzen“ gestellt. Was unsere ältere Generation am eigenen Leib erleben mußte, soll die heutigen und künftigen Generationen lehren, im Sinne eines „Nie wieder!“ gegen Terror und Gewalt aufzutreten und sich für das Recht auf die Heimat, das Selbstbestimmungs- und Volksgruppenrecht sowie für alle universalen Menschenrechte einzusetzen.
Mit diesen Themen befaßt sich der 66. Sudetendeutsche Tag, der gleichzeitig ein großes, von Kultur, Vielfalt und Gemeinschaftsbewußtsein getragenes Volksgruppentreffen ist. Deshalb laden wir Sie – einschließlich der jungen Generation –, aber auch Ihre Freunde und alle Interessierten ein, an Pfingsten nach Augsburg zu kommen.

In herzlicher Verbundenheit
Ihr

Bernd Posselt
Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe und
Bundesvorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft

 

 

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