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     +++   Ausstellung Gerettete Denkmäler 2020  +++     
     +++   Kulturfahrt ins westböhmische Bäderdreieck  +++     
     +++   a guats Brot und ogmaochta Kaas  +++     
     +++   Arbeitseinsatz im Braunauer Ländchen  +++     
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Sudetendeutsche Landsmannschaft, Bundesverband e.V./Heimatpflege der Sudetendeutschen

Hochstr. 8
80796 München

Telefon (089) 48000365

Telefax (089) 48000344

E-Mail E-Mail:
www.sudetendeutsche-heimatpflege.de


Veranstaltungen


21.06.​2022 bis
21.07.​2022
Autobahnkirche Waidhaus
Ausstellung Gerettete Denkmäler 2020
Die Ausstellung wird in der Ökumenischen Autobahnkirche Waidhaus vom 21.06.2022 bis zum 21.07.2022 ... [mehr]
 
20.07.​2022
18:00 Uhr
a guats Brot und ogmaochta Kaas
Grundnahrungsmittel und Alltagsspeisen in den deutschen Mundarten in Böhmen, Mähren und Schlesien Die Mitarbeiterinnen am Sudetendeutschen Wörterbuch an der Universität Gießen, Isabelle Hardt und Bettina Hofmann-Kaes stellen mundartliche ... [mehr]
 
25.08.​2022 bis
27.08.​2022
Programm 2022
Arbeitseinsatz im Braunauer Ländchen
Der Verein Omnium veranstaltet einen Arbeitseinsatz für Alle, die sich in Ihrer Freizeit der ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Heimatpflege im Radio

(20. 05. 2022)

BR Heimat – der Digitalsender des Bayerischen Rundfunks – www.br-heimat.de

Die Sendung "Servus", von und mit Evi Strehl, läuft am Freitag, 3. Juni von 15-17 Uhr, Danach gibt es sie für 12 Monate als Podcast.

 

Die heutige junge Generation tut sich mitunter schwer mit diesem Begriff: "Die Sudetendeutschen" – Was waren das für Menschen? Wann und warum kamen sie nach Bayern – gelten hier sogar als 4. Stamm neben den Altbayern, Schwaben und Franken? Und warum haben sie mit Christina Meinusch sogar eine eigene Heimatpflegerin, ein eigenes Museum und Archiv und jedes Jahr an Pfingsten ein Sudetendeutsches Treffen?

Seit 1970 gibt es Antworten darauf u.a. im "Haus des Deutschen Ostens" (HDO) in München, einer Kultur-, Bildungs- und Begegnungseinrichtung des Freistaates Bayern zu allen Themen der früheren deutschen Staatsgebiete sowie der deutschen Siedlungsgebiete im östlichen Europa. Zahlreiche Veranstaltungen im Bereich Kultur und Bildung werden hier organisiert. "Dieses Haus ist ein Geschenk des Bayerischen Staates an die vertriebenen Mitbürger“ – so hat es der frühere Bayerische Ministerpräsident Alfons Goppel bei der Eröffnung formuliert. Mittlerweile gibt es auch eine eigene Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, derzeit Sylvia Stierstorfer, die ebenfalls sudetendeutsche Wurzeln hat.

Die Sendung wird natürlich mit Musik und Gesang der Sudetendeutschen umrahmt, hautsächlich mit Aufnahmen verschiedener Egerländer Musik- und Gesangsgruppen, von denen einiges im Archiv des Bayerischen Rundfunks erhalten ist. Musik, Kultur und Brauchtum war sozusagen das unsichtbare Fluchtgepäck der damaligen Vertriebenen, das sie seit 1945 fruchtbar in ihre neue Heimat eingebracht haben. Die Aufbauleistung der Heimatvertriebenen aus den ehemaligen deutschen Siedlungsgebiete in Ost- und Mitteleuropa hat unbestreitbar zur florierenden Wirtschaft- und Kultur des Landes beigetragen.

Evi Strehl hat sich auf den Weg gemacht zu Zeitzeugen, Heimatpflegern und Vertretern sudetendeutscher Verbände, u.a. auf dem Egerlandtag in Marktredwitz und im Haus des Deutschen Ostens in München.

Herzlicher Glückwunsch!

(06. 05. 2022)

Die Egerländer Tracht ist Tracht des Jahres

Das Prädikat „Tracht des Jahres“ wird vom Deutschen Trachtenverband e.V. seit 2006 vergeben und zeichnet in diesem Jahr die vielfältige Egerländer Tracht aus.

Der Bund der Eghalanda Gmoin e.V. (BdEG) bewarb sich bereits im Jahr 2016 mit einer umfangreichen Dokumentation um diese Auszeichnung.

Sechs Jahre nach Beginn des Bewerbungsverfahrens wurde die Egerländer Tracht – oder besser: wurden die Egerländer Trachten - nun am 23. April 2022 bei der Delegiertentagung des Bundestrachtentages 2022 in Wendlingen am Neckar vom Verbandspräsidenten Knut Kreuch und dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Innenminister Thomas Strobl ausgezeichnet, der auch die Laudatio hielt.

Foto zur Meldung: Herzlicher Glückwunsch!
Foto: Egerländer Trachtenvielfalt in Bad Windsheim

Alois Nebel

(27. 04. 2022)

Die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen und die Stiftung Kulturwerk Schlesien  zeigen an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Film „Alois Nebel“ (2011) in München (06.05.2022), Hof (07.05.2022) und Würzburg (08.05.2022).

Der prämierte Film auf Grundlage der Comics von Jaroslav Rudiš und Jaromír Švejdík nimmt das Publikum mit in den tschechisch-polnischen Grenzraum, genauer in das Altvatergebirge. Durch die Augen des Fahrdienstleiters Alois Nebel, der seinen Dienst am Bahnhof Bílý Potok/Weißbach verrichtet, lernen die Kinobesucher die Region und ihre komplexe Geschichte nach Ende des Zweiten Weltkriegs kennen.

Die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen und die Stiftung Kulturwerk Schlesien wollen mit dem Film einen Beitrag zur Auseinandersetzung mit der Geschichte Mittel- und Osteuropas, im speziellen dem Gebiet Sudetenschlesiens leisten. Der Blick auf das Altvatergebirge, das in Deutschland wenig bekannt ist, lädt auch aufgrund seiner Machart dazu ein, sich dem Thema Krieg und Nachkrieg zu widmen. Im Nachgang zur Filmvorführung beantwortet Dr. Jiří Němec von der Masaryk-Universität im Tschechischen Brünn Fragen zum Thema.

Foto zur Meldung: Alois Nebel
Foto: Alois Nebel

Arbeitseinsatz im Braunauer Ländchen

(27. 04. 2022)

Der Verein Omnium veranstaltet einen Arbeitseinsatz für Alle, die sich in Ihrer Freizeit der Denkmalrettung und -renovierung widmen möchten.

In den Gemeinden Merkelsdorf bei Adersbach und Wernersdorf sollen vom 25.08.2022 bis zum 27.08.2022 die Friedhöfe gepflegt und wiederhergerichtet werden.

Für das Workcamp mit OMNIUM im Braunauer Land gibt es die Möglichkeit der Verlängerung des Aufenthaltes. Ab 20.8.2022 besteht die Möglichkeit in Merkelsdorf Quartier zu nehmen und mit ersten Arbeiten auf den Friedhöfen das Workcamp vorzubereiten. Neben der Arbeit an den steinernen Chroniken wollen wir das Braunauer Land erkunden und Kontakte pflegen und neu knüpfen. In Wekelsdorf finden Ausstellungen zur 660 Jahrfeier statt, in Döberle gilt es den wiederentdeckten Friedhof zu finden.

Foto zur Meldung: Arbeitseinsatz im Braunauer Ländchen
Foto: Programm 2022

Böhmisch-Mährisch-Schlesischer Ostermarkt

(26. 04. 2022)

Zum diesjährigen Ostermarkt am 09.04.2022 im Sudetendeutschen Haus spricht Frau Silvia Stiersdorfer (Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene) ein Grußwort.

Im Anschluss gibt Dr. Ortfried Kotzian (Vorstandsvorsitzender der Sudetendeutschen Stiftung) eine kulturelle Einführung in das Thema.

Als besonderes Angebot für Kinder bietet die Museumspädagogin Nadja Schwarzenegger einen Workshop rund ums Thema Osterei.

Trachteninteressierte können um 15.00 Uhr an der Buchvorstellung "Atlas der Volkstrachten der Tschechischen Republik" durch den Autor teilnehmen.

Die Böhmerwälder Sing- und Volkstanzgruppe München sorgt für die musikalische Umrahmung.

Die Veranstaltung wurde gefördert durch die Sudetendeutsche Stiftung.

Foto zur Meldung: Böhmisch-Mährisch-Schlesischer Ostermarkt
Foto: Foto: Annette Hempfling

Seminar Sudetendeutsche Mundarten

(25. 04. 2022)

Mundart + Essen

Das Seminar Sudetendeutsche Mundarten findet vom 04. bis 06. März 2022 am Heiligenhof in Bad Kissingen und Online statt.

Neben zahlreichen Vorträgen zum Tagungsthema ist auch viel Zeit für das freie Mundartsprechen und –lesen eingeplant.

Die Veranstaltung wurde gefördert aus Mitteln des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales sowie vom Haus des Deutschen Ostens.

Foto zur Meldung: Seminar Sudetendeutsche Mundarten
Foto: Foto: Richard Sulko

Rübezahl, Krakonoš, Liczyrzepa – oder was?

(21. 04. 2022)

Der Autor Ralf Pasch arbeitet gegenwärtig an einem Kinderbuch über den Berggeist Rübezahl aus dem Riesengebirge. In seinem Online-Vortrag bietet er erste Einblicke in seine Arbeit an dem Projekt und erzählt auch darüber, welche Bezüge die Sagenfigur zur eigenen Familiengeschichte hat. Das geplante Kinderbuch wird Geschichten aus der heutigen Zeit über Rübezahl und das Riesengebirge erzählen. Es soll außer phantastischen Abenteuern, die zwei Geschwister auf ihrer Reise gemeinsam mit einem Rübezahlforscher erleben, auch etwas über Kultur, Geschichte und Natur der vielfältigen Grenzregion zwischen Böhmen und Schlesien vermitteln. Dabei will der Autor auch die schwierigen Themen der deutsch-tschechisch-polnischen Geschichte – Nationalitätenkonflikte, Krieg, Flucht und Vertreibung – nicht aussparen. Außer über sein Projekt spricht er in dem Vortrag auch darüber, wie sich die Rübezahl-Figur in den drei Kulturen etablierte und wie sich die Rezeption des Sagenstoffes bis heute entwickelte.

Die Veranstaltung wurde gefördert durch die Sudetendeutsche Stiftung.

 

Foto zur Meldung: Rübezahl, Krakonoš, Liczyrzepa – oder was?
Foto: Gruß vom Riesengebirge

Von der Kuhmagd zur Professorin

(16. 04. 2021)

Autorenlesung mit Christa Olbrich am 6. Mai 2021 um 19.00 Uhr als Online-Veranstaltung.

Christa Olbrich, die 1945 in Mährisch Schönberg geboren wurde, schildert in ihrer Autobiographie ihren spannenden und keineswegs geraden Lebensweg von der Vertreibung im Jahr 1946 mit ihren Eltern, den schweren Start als Vertriebenenkind in Franken bis ins „Hier und Jetzt“.

Die Veranstaltung wurde gefördert durch die Sudetendeutsche Stiftung.

 

Foto zur Meldung: Von der Kuhmagd zur Professorin
Foto: Buch von Christa Olbrich

Die beste Internetseite des Jahres

(19. 11. 2020)

Lorenz Loserth hat mit der neuen Internetseite https://www.heimatlandschaft-altvater.eu/ den besten Einstieg für junge Leute geschaffen, die sich für die Landschaft Altvater interessieren.

Als Jahrgang 1983 weiß er aus eigener Erfahrung, was in seiner Generation nicht mehr Allgemeinwissen ist.

Deswegen erklärt er die Grundbegriffe neu: Was ist ein Ortsbetreuer und wer kann das werden? Was ist ein Heimatbrief? Was ist ein Heimatkreis? Was ist eine Heimatlandschaft? Wo finden sich Heimatstuben? 

Als besonders zeitraubend hat sich für ihn während der Gestaltung der multimedialen Internetseite herausgestellt, dass viele Bilder und Texte heute urheberrechtlich geschützt sind, aber ihre Autoren verstorben und ihre Nachkommen unauffindbar sind. So wurde Lorenz Loserth klar, dass man bei heutigen Veröffentlichungen immer sichern sollte, dass deren Inhalt auch nach dem Tod des Autors für die Interessenten verfügbar bleibt.

Die Internetseite bieten jedem Besucher viel Spannendes und Anregendes. Lorenz Loserth ist besonders froh darüber,  Ausschnitte aus der graphischen Novelle "Hertha" und damit auch kleine tschechische Textpassagen präsentieren zu können. Weitere Teile der Seite in tschechischer Übersetzung folgen. 

Foto zur Meldung: Die beste Internetseite des Jahres
Foto: Robert Bandt, Heidebrünnel, Altvaterland

Buchvorstellung Zu Gast bei den Roma in Schluckenau

(12. 11. 2020)

Zu Gast bei den Roma in Schluckenau

So heißt das Buch, an dem die Regionalcaritas Schluckenau zusammen mit vielen Helfern und Zeitzeugen drei Jahre lang gearbeitet hat. Der Untertitel „Rezepte und Erinnerungen“ weist darauf hin, was der Leser als Gast erwarten darf.

Das Erste, das bei der Lektüre der Rezepte auffällt, ist, dass es sich um einfache Speisen handelt, was die Zutaten anbelangt – Mehl und Kartoffeln sind die Grundlage, oft in Kombination mit Kraut und Bohnen. Aber was daraus in der Roma-Küche entsteht, ist nicht mehr einfach, sondern oft sehr aufwendig. Eine Frau sagte uns: „Wenn es Mehl und Öl gibt, kann man daraus alles Mögliche machen“. Ein Beispiel dafür, dass Menschen, die aus einer Armutstradition kommen, oft sehr erfinderisch sind, wie mit dem Wenigen immer wieder etwas Anderes zubereitet werden kann. Sudetendeutsche und überhaupt Angehörige der älteren Generation kennen dies aus eigener Erfahrung.

Für die Öffentlichkeit ist das Leben der Roma immer noch etwas Geheimnisvolles, von dem man nicht viel weiß. Es gibt oft genaue Vorstellungen darüber, wie Roma „sind“ und das ist alles. In dem Buch haben wir deshalb auch Geschichten gesammelt, die in irgendeiner, weitgefassten Weise etwas mit dem Essen zu tun haben. Sie sind sehr unterschiedlich, aber alle haben uns berührt. Manche stecken voller Informationen, andere sind witzig und manche sehr traurig. Diese Traurigkeit begleitet das Leben der Roma schon sehr lange. Wir wünschen uns, dass dieses Buch einen kleinen Beitrag leistet, damit es keinen Grund mehr zur Trauer gibt und damit auch Roma die Chance auf ein Leben wie alle anderen bekommen.

Das Buch entstand im Rahmen der Gemeinwesenarbeit, die wir in der Regionalcaritas Schluckenau seit Jahren betreiben. Diese Arbeit wird finanziert aus dem Programm „Vorbeugung der sozialen Verabschiedung und Gemeinwesenarbeit“ des tschechischen Regierungsamtes/Úřád Vlády, von Renovabis, dem Bistum Eichstätt und privaten Spendern. Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds hat einen großzügigen Zuschuss zu den Druckkosten geleistet. Unsere Projektpartnerin war Dr. Zuzana Finger, Heimatpflegerin der Sudetendeutschen, der ich hier ganz besonders für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung danken möchte. 

Das Buch ist dreisprachig – Deutsch, Romanes, Tschechisch -  und vereint auf über 180 Seiten Kochrezepte und Erinnerungen von Roma, die heute in Schluckenau leben. Es wird illustriert durch naive farbige Zeichnungen eines Roma-Künstlers und durch Kinderzeichnungen, durch alte Schwarz-Weiß-Fotografien aus Roma-Familien (allein sie sind ein Zeitdokument, das man selten findet) und durch eigene Fotografien. 

Das Buch kostet ca. 22 Euro und kann per Mail oder Post bei der Regionalcaritas Schluckenau/Oblastní charita Šluknov bestellt werden: oder Oblastní charita Šluknov, T.G.Masarykova 611, CZ-40777 Šluknov. Der Versand erfolgt ab 7. Dezember.

Eva Habel

Foto zur Meldung: Buchvorstellung Zu Gast bei den Roma in Schluckenau
Foto: Zeichnung von Ladislav Kilak

Die Deutschen sind ein Teil des böhmischen Gedächtnisses

(05. 11. 2020)

Der Karlsbader Verein Žijeme TUhnice unter der Leitung von Lukáš Květon hat in Zusammenarbeit mit Post Bellum aus Prag eine Ausstellung von sieben tschechischen, jüdischen und deutschen Zeitzeugen aus dem Bezirk Karlsbad / Karlovy Vary mit künstlerisch herausragenden Porträts fertiggestellt. Darunter sind die Deutschen Berta Růžičková, Jiří Rak und Horst Adler vertreten. Sobald die Coronaschutzmaßnahmen gelockert werden, wird die Ausstellung an zentralen Plätzen in Karlsbad / Karlovy Vary und Eger / Cheb gezeigt.

Foto zur Meldung: Die Deutschen sind ein Teil des böhmischen Gedächtnisses
Foto: Die Deutschen sind ein Teil des böhmischen Gedächtnisses

Deutschlandpremiere des Zeitzeugenfilms

(02. 11. 2020)

Am 22. Oktober erlebte der Zeitzeugenfilm Die vertriebenen Böhmerwäldler Kinder  von Jan Blažek (Post Bellum, Prag)  seine  Deutschlandpremiere im Sudetendeutschen Haus in München. Weitere Termine und Aufführungsorte sind in Planung Anfang nächsten Jahres. Die Kulturredakteurin Susanne Habel berichtet über die Filmvorführung in der Sudetendeutschen Zeitung vom 30. Oktober, S. 7.

Foto zur Meldung: Deutschlandpremiere des Zeitzeugenfilms
Foto: Zeitzeuge Johann Löffelmann. Foto von Susanne Habel

Wer bin Ich? Wer sind Wir?

(23. 10. 2020)

Zu seinem 50 jährigen Bestehen zeigt das Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München eine Jubiläumsausstellung  „Wer bin Ich? Wer sind Wir?“ In exemplarischen Video-Interviews und mit vielen Exponaten zeigen der HDO-Direktor Prof. Dr. Andreas Otto Weber und die Ausstellungskuratorinnen Dr. Lilia Antipow und Patrizia Erkenberg die vielfältigen Identitäten der Deutschen aus dem östlichen Europa. Unter den sechs  Interviewpartnern sind der Musiker Mulo Franzel mit Wurzeln in Teplitz-Schönau und die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen Dr. Zuzana Finger.

Die Kulturredakteurin Susanne Habel berichtet darüber in der Sudetendeutschen Zeitung vom 23.10.2020 auf S. 7. 

Foto zur Meldung: Wer bin Ich? Wer sind Wir?
Foto: Wer bin Ich? Wer sind Wir?

Explosive Geschosse

(16. 10. 2020)

Der dritte Teil der Vortragsreihe von Prof. Dr. Stefan Samerski über „Geschenke der Natur Böhmens“ fand vor Publikum im Sudetendeutschen Haus in München statt. Der Referent sprach über Vulkane in Böhmen und deren Bedeutung.

Susanne Habel berichtet unter dem Titel Explosive Geschosse in der Sudetendeutschen Zeitung vom 16.10.2020 auf S. 13.

 

Die Vortragsreihe wird vom Kulturreferenten für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein gefördert. 

Foto zur Meldung: Explosive Geschosse
Foto: Explosive Geschosse

Der Iglauer Liederschatz erschienen

(14. 10. 2020)

Mit dem Iglauer Liederschatz hat Harry Höfer hat ein beachtenswertes Buch vorgelegt, das in die eigenständige und lebendige  Volkskultur der Iglauer Sprachinsel einführt und mustergültig für die sudetendeutsche Volksliedpflege ist. 

Foto zur Meldung: Der Iglauer Liederschatz erschienen
Foto: Hans Hubert Nerad, Iglau

Braunauer ehren die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen

(09. 10. 2020)

Bei der Vorstandssitzung des Heimatkreises Braunau, die am 4. Oktober 2020 auf dem Heiligenhof in Bad Kissingen stattfand, überreichte Heimatkreisbetreuer Erik Buchholz Medaille mit Urkunde der zum Jahresende ausscheidende. Heimatpflegerin der Sudetendeutschen, Zuzana Finger.

Foto zur Meldung: Braunauer ehren die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen
Foto: Braunauer ehren die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen

Suche nach deutschen Trachten

(05. 10. 2020)

In der Sudetendeutschen Zeitung Folge 39 berichtet Susanne Habel über die Vorstellung eines entstehenden Trachtenmuseums in der Tschechischen Republik, das alle sudetendeutschen Trachtenlandschaften zeigen möchte.  

Foto zur Meldung: Suche nach deutschen Trachten
Foto: Wischauer Trachten, Foto von Rosina Reim

Wolfgang Kaskeline - der "deutsche Walt Disney"

(05. 10. 2020)

In der Sudetendeutschen Zeitung vom 2. Oktober 2020 berichtet Susanne Habel über die Buchvorstellung von Herma Kennel "Als die Comics laufen lernten" über den deutschen Zeichentrickpionier Wolfgang Kaskeline. 

Foto zur Meldung: Wolfgang Kaskeline - der "deutsche Walt Disney"
Foto: Wolfgang Kaskeline - der "deutsche Walt Disney"

Ein neues Trachtenmuseum in Tschechien

(22. 09. 2020)

Am 15. September 2020 organisierte die Heimatpflege der Sudetendeutschen nach einem halben Jahr coronabedingter Veranstaltungspause einen Vortrag von Jan Kuča (Brünn) über das Museum „Ostrov lidových krojů“ zu deutsch  Museum "Insel der Volkstrachten" in Ostrov 3, 285 22 Zbraslavice, unweit von Kuttenberg (Kutná Hora) bei Zbraslawitz (Zbraslavice) in Mittelböhmen. Das Museum ist im Aufbau und soll im Mai 2021 eröffnet werden. Bis dahin gibt es aber noch viel Arbeit. Neben Mgr. Jan Kuča standen die sudetendeutsche Trachtenberaterinnen Frau Edeltraud Höfer und Frau Rosina Reim für die Fragen der 26 Publikumsteilnehmer  zur Verfügung.

 

Das Museum soll im Erdgeschoss des ehemaligen Wirtschaftshofes entstehen. Eine erste Sammlung an Trachten wurde von einer Frau und ihrer Tochter gekauft, welche slawische Trachten (keine deutschen Trachten) aus Böhmen, Mähren und der Slowakei gesammelt haben.

Zu Beginn des Museumsbetriebs soll aber 1/3 der Ausstellungsfläche deutschen Trachten gewidmet sein, weil früher auch 1/3 der Gebiete, in denen Trachten getragen wurden, deutsche Gebiete waren.

Die von diesen beiden Frauen aufgekaufte Sammlung beinhaltete aber auch schlecht gemachte Trachten. Das Museum sammelt aktuell weiter, um alle sieben Regionen der Tschechischen Republik abzudecken. Slowakische Trachten werden nicht ausgestellt. Der entsprechende Bestand des Museums soll verkauft werden - um Geld zu haben für die Restaurierung alter Trachten oder um Geld für den Ankauf neuer Trachten zu erhalten.

Auf einer Karte am Eingang des Museums werden die Trachten als gemalte Figuren zu sehen sein. Ca. 150 dieser Figuren sind schon gemalt. Auf den Glasscheiben der Vitrinen werden Texte stehen – bei deutschen Trachten auch in deutscher Sprache. Außerdem wird im Museum eine kleine Ausstellung zur Textilverarbeitung, z.B. ein Webstuhl usw. sowie Gerätschaften zur Verarbeitung von Wolle und Flachs zu sehen sein.

Die Ausstellung über böhmische Trachten wird auf rund 100 Figurinen (eine Art Schaufensterpuppe, welche die Trachten trägt) präsentiert werden. Manche wurden vom Sudetendeutschen Museum in München leihweise zur Verfügung gestellt.

Mittelböhmen ist bspw. auch die Region um Prag. Hier sind die jüngsten Trachten vom Anfang des 19. Jahrhunderts. Sie haben sehr wertvolle Bestandteile und sind sehr selten.

Von Südböhmen hat das Museum nicht viele Sachen.

Die Ausstellung über mährische Trachten wird rund 140 Figurinen haben.

Das letzte Bild Schlesien – Troppau und Teschen komplettiert die bisherige Sammlung.

Die Eröffnung des Museums ist für Mai 2021 geplant. Es ergeht die Einladung an alle, die Ausstellung zu besuchen.

Bisher verfügt da Museum über  deutsche Trachten aus den Regionen:

Böhmen:

Egerland: neue nachgemachte Varianten

Budweiser Gebiet (nicht auf den Fotos)

Adlergebirge

Mähren:

Iglauer und Wischauer Sprachinsel

Es werden weitere alte Trachten gesucht, weil noch nicht alle deutschen Trachtenlandschaften  repräsentiert wurden.

Möglich ist ein Dauerleihvertrag – also ein Leihvertrag mit Begrenzung solange die Tracht ausgestellt wird – ergänzte Frau Reim.

Mgr. Jan Kuča erklärte auf Nachfrage, dass der Investor des Museums Firmen in verschiedenen Branchen besitzt. Im Museum arbeiten auch wissenschaftliche Mitarbeiter aus öffentlichen Institutionen mit.

Es wird möglich sein, mittels QR-Code per App auf dem Smartphone oder Tablet vor den Vitrinen zusätzliche Informationen zu jeder Tracht zu lesen. Dies wird zunächst in Tschechisch, Deutsch und Englisch möglich sein. Die Angebote weiterer Sprachen werden davon abhängen, aus welchem Sprachraum Besucher kommen.

Es besteht Kontakt zum Museumsverband des Nationalparks Riesengebirge. Dies hat zwar einige Trachten für das Museum zustande gebracht, aber bisher keine deutsche Tracht. Von deutschen Trachten haben sie nur zwei Mieder erhalten.

Aus der Reichenberger Gegend sind Herrn Mgr. Jan Kuča keine erhaltenen Trachten bekannt.

Im Riesengebirge waren sich die slawischen und deutschen Trachten sehr ähnlich. Aber im östlichen Riesengebirge, also bspw. der Region Trautenau, waren die Trachten überwiegend deutsch. Davon haben sie bisher nichts.

Lediglich das nicht mehr existierende Landesmuseum in Brünn habe eine größere Trachtenausstellung besessen. Alle anderen bekannten Museen haben nur einzelne Figurinen.

Ich empfahl Herrn Kuča, auf dem Heimweg die Ausstellung auf der Burg Tittmoning anzusehen.

Kontakte zu Institutionen außerhalb Tschechiens sind eher schwierig. Leichter ist es, Trachten von Privatpersonen und sudetendeutschen Organisationen zu erhalten.

Von einigen Regionen besitzt das Museum Alltags- oder Arbeitstrachten. Meistens sind es jedoch Feiertags- oder Tanztrachten.

Das Museum sammelt auch Fachliteratur über Trachten.

Wo Trachten fehlen, ist z.B. von Mähren die Region „Kuhländchen“  und Südböhmen.

Es wäre schon ein Erfolg, wenn alle sudetendeutschen Regionen vertreten wären.

Mgr. Jan Kuča stand am Tag darauf um 9.00 Uhr zu einem Arbeitsgespräch zur Verfügung. Außerdem wurden bei dieser Gelegenheit die Mustertrachten ausgestellt.

Peter Stächelin

Foto zur Meldung: Ein neues Trachtenmuseum in Tschechien
Foto: Foto von Peter Stächelin

Die vertriebenen Böhmewäldler Kinder im Film und Gespräch

(11. 09. 2020)

Mehr als siebzig Zuschauer im ausgebuchten Saal der Stadtbibliothek in Nýrsko / Neuern nahmen am 10. September 2020 die Möglichkeit wahr, sich die Premiere des  Kurzfilms Die vertriebenen Kinder des Böhmerwaldes anzusehen, der vom Verein Post Bellum dank der Zusammenarbeit mit Waltraut Senninger aus dem Neuerner Museum in Neukirchen beim Heiligen Blut und der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen Dr. Zuzana Finger aus den 2019 von Jan Blažek geführten Zeitzeugeninterviews entstanden ist. Von den sechzehn im Film gezeigten Zeitzeugen waren sechs anwesend (Karolína Čermáková, Robert Böhm, Emil Baierl, Friedrich Reithmeier, Ernst Nodes und Rudolf Paulik) und sie konnten im anschließenden Gespräch  ihre Erlebnisse und Ansichten mit dem Publikum teilen. Das Neuerner Museum in Neukirchen beim Heiligen Blut war von Herrn Maximilian Utz und Dr. Sepp Steinbrenner vertreten, dessen Eltern einmal in dem Bibliotheksaal ihre Wohnung hatten.

Aufgrund des regen Publikumsinteresses wird eine baldige weitere Aufführung in Erwägung gezogen.

jb/zf

Foto zur Meldung: Die vertriebenen Böhmewäldler Kinder im Film und Gespräch
Foto: Blick in den Saal. Foto Markéta Čekanová

Wir empfehlen den "Iglauer Liederschatz"

(09. 09. 2020) Harry Höfer, Iglauer Liederschatz, Lieder und Texte aus dem Igelland Lieferbar ab 20. September 2020 traudi.hoefer@mnet-online.de

Foto zur Meldung: Wir empfehlen den  "Iglauer Liederschatz"
Foto: Harry Höfer, Iglauer Liederschatz

Lexikband 2 des Atlas der deutschen Mundarten in Tschechien erschienen

(18. 08. 2020)

Die Heimatpflege der Sudetendeutschen gratuliert den Autoren Mag. Marek Halo und Dr. Richard Rothenhagen zum Erscheinen des Bandes VII, Lexik 2 "Der Mensch und sein Umfeld" des Atlas der deutschen Mundarten in Tschechien (ADT) im Narr-Verlag im Juli 2020.

Die Autoren und einer der Herausgeber, Dr. Mojmir Muzikant sind langjährige Referenten in den Jahrestagungen des Freundeskreises der sudetendeutschen Mundarten. Der ADT gibt den Stand der deutschen Mundarten der in der Heimat verbliebenen Sprecher, wie er etwa im Jahr 1945 war, als die Weiterentwicklung aufgehörte hatte. Das Material wurde in den Jahren 1991 bis 2011 in 480 Orten durch Sprachwissenschaftler direkt erhoben. Der Band schließt eine große Forschungslücke und bringt viele neue Erkenntnisse über das deutsche Mundartkontinuum und die mittelalterlichen Sprachinseln.

Dokumentation der deutschen Friedhöfe im Bezirk Aussig

(18. 08. 2020)

Der Verein Omnium erfasst  fotografisch mit logistischer Unterstützung der Heimatpflege der Sudetendeutschen alle deutschen Friedhöfe im Bezirk Aussig - Ústí nad Laben. Das ist ein Mammutunternehmen, wenn man bedenkt, dass es sich um rund 500 Orte handelt. Aber es ist ein unerlässlicher Schritt, um die Friedhöfe zu erhalten. In vielen Fällen sind  sie in Vergessenheit versunken und enthalten doch wertvolle Zeugnisse der früheren deutschen Kulturgeschichte in Böhmen.

Ein Bericht in der Sudetendeutschen Zeitung vom 24. Juli 2020 auf Seite 7.

Foto zur Meldung: Dokumentation der deutschen Friedhöfe im Bezirk Aussig
Foto: Friedhof in Königswald - Libouchec. Foto: Omnium

Radek Fridrich setzt sich für die Denkmalerhaltung ein

(18. 08. 2020)

Zwanzig Jahre ist es her, als der nordböhmische Dichter, Übersetzer, Künstler und Dozent Radek Fridrich (geb. 1969 in Tetschen-Bodenbach - Děčín) mit dem Sudetendeutschen Förderpreis für Literatur geehrt wurde. Dem Thema seiner Heimatlandschaft, durchwoben von Geschichtspuren, Mythen und Legenden ist er bis heute treu geblieben. Seine Dichtung ist teilweise zweisprachig, teilweise besteht sie aus Sprachechos. als ob sie die Stimmen der früheren Bewohner einfangen würde. 2012 erhielt er den prestigereichen tschechischen Literaturpreis Magnesia Litera.

Seit zwei Jahren unterstützt Radek Fridrich mit seiner Kunst die nordböhmischen Denkmalpflegeprojekte des Vereins Omnium und der Heimatpflege der Sudetendeutschen. Im Sommer  2019 nahm er im Rahmen des deutsch-tschechischen Kunstfestivals Bilinale zugunsten der Kirchen in Bilin - Bílina, Hrobschitz – Hrobčice und Kautz – Chouč als Dichter teil. Am 8. August 2020 trat er in Schönlinde - Krásná Lípa auch als Maler in Erscheinung. In der Dittrich-Gruft, deren Renovierung dank der Förderung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds als ein Projekt von Omnium und der Heimatpflege der Sudetendeutschen 2018 angeschoben wurde, zeigte er unter dem Titel Schwarzes Gedächtnis seine Frottagen, die er als Stipendiat kurz zuvor auf den deutschen Friedhöfen im Braunauer Ländchen angefertigt hatte. An der Dittrich-Gruft las er vor dem Publikum aus Tschechien und Deutschland tschechisch und in deutscher Übersetzung von Jana Krötzsch und Zuzana Finger aus seinen Gedichtbändern Selige und Latwergen. Die Spenden der begeisterten Ausstellungsbesucher und Zuhörer fließen in die nächste Renovierungsphase der Dittrich-Gruft ein. Danke, Radek Fridrich, für den großartigen künstlerischen und menschlichen Einsatz!

Foto zur Meldung: Radek Fridrich setzt sich für die Denkmalerhaltung ein
Foto: Radek Fridrich liest. Foto: Omnium

Ein ehrendes Gedenken

(13. 08. 2020)

Die vor vier Monaten verstorbene erste Heimatpflegerin der Sudetendeutschen, Walli Richter, lebt in Erinnerungen ihrer Weggefährten und Nachfolger weiter. Die ehrenamtlichen Helferinnen der Heimatpflege, Christa Sehr und Rosina Reim besuchten ihr Grab zusammen mit Andreas Schmalcz und entzündeten für sie ein ewiges Licht. Sie wurden von der Kulturredakteurin der Sudetendeutschen Zeitung Susanne Habel begleitet, die darüber einen Bericht in der Ausgabe 33+34, S. 8 veröffenlichte.

Foto zur Meldung: Ein ehrendes Gedenken
Foto: Kerzen von Omnium und der Heimatpflege

Dokumentarfilm "Die vertriebenen Kinder"

(03. 08. 2020)

Im Mai 2019 führte Jan Blazek vom Verein Post Bellum in Weidenberg Gespräche mit den sudetendeutschen Zeitzeugen Franz Gruß, Dr. Dieter Piwernetz, Rosemarie Kraus, Annelies Henning, Rudolf Hüttner, Kurt Kempe, Ernst Weber, Rudolf Lux, Margit Schödlbauer, Helmut Hempel und Rudolf Kiesewetter.

Unter dem Titel "Die vertriebenen Kinder" (2019/2020, 35 Min.) entstand  nach dem Drehbuch von Jan Blazek und in Zusammenarbeit mit den Kameraleuten Jan Balcar, Jan Vlnas, Jan Rendel und Robert Portel ein beeindruckendes, berührendes und höchst sehenswertes Filmdokument, das unter dem u.a. Link online zu sehen ist.

Wir danken Frau Margaretha Michel für die tatkräftige Unterstützung der Projektdurchführung und Frau Brigitte Hadlich für die freundliche Beherbergung der Zeitzeugenaufnahmen.

Diese Produktion von Post Bellum und Paměť národa wurde vom Außenministerium der ČR gefördert.

Infobrief 2 /2020

Aus dem Inhalt des neuen Infobriefs der Heimatpflege der Sudetendeutschen und des Vereins Omnium:

 

S. 2: Familienforschung als Kulturgedächtnis im Herzland Europas

S. 8: Ein gutes Ende für den Grabstein von Franziska Doktor

S. 10: Ein weiterer Schritt zur flächendeckenden Dokumentation der deutschen Friedhöfe

S. 14: Wiedergefundene Mosaiksteinchen der Kulturgeschichte von Schönlinde

S. 16: Neudorf bekommt ein Stück Geschichte zurück

S. 18: Eintrag ins Besucherbuch auf dem Friedhof von Neudorf

S. 20: Pfingstrosen blühen auf dem Friedhof in Klein-Otschehau

S. 22: Eine neue Wanderausstellung entsteht

S. 22: Neue Fenster für die Dreifaltigkeitskirche in Neu Zedlisch

S. 24: Kunst und Corona: Gabriele Stolz

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Foto: Foto: Zuzana Finger

Liesla spricht Schlesisch

Gemeinhin stellt man sich die sudetendeutschen Mundartsprecher als ältere Personen vor, Das ist Lorenz Loserth keineswegs. Und seine Zielgruppe ist noch jünger. Denn sein Projekt heißt: Mundart für Kinder!

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Foto: Lorenz Loserth, © Zuzana Finger

Vertriebenes sudetendeutsches Gedächtnis ist online

Die im Mai 2019 in Weidenberg von Jan Blazek vom Verein Post Bellum geführten Gespräche mit zehn sudetendeutschen Zeitzeugen sind online auf dem Portal Memory of Nations. Wertwolles historisches Wissen wird bewahrt und weitergegeben.

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Foto: Jan Blazek, © Zuzana Finger

In die Seele der Denkmäler eintauchen

Das audiovisuelle Konzertprojekt Monument/um mit Lenka Dusilová und VJ Aeldryn des Vereins Applause Projects z.s. hat Spenden für eine Kirche, eine Burg, ein Stadtbad und eine historische Fabrik gesammelt. 2021 soll es weiter gehen.

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Foto: Kirche Ober Wittig, © Jakub Ra

Ich bin einer der letzten Zeugen der Postelberger Massaker

Im Mai 2019 drehte der Gesprächsleiter Jan Blazek vom Verein Post Bellum mit Förderung des Außenministeriums der Tschechischen Republik und in Zusammenarbeit mit Margaretha Michel, Brigitt Hadlich und Zuzana Finger zehn Interviews mit sudetendeutschen Zeitzeugen. Seit Dezember 2019 sind alle Zeitzeugen online auf dem Portal Memory of Nations. Kurt Kempe ist auch mit einem Porträt im Magazin vertreten.

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Foto: Kurt Kempe, © Post Belllum

Bäderviereck im Egerland und Erzgebirge

(30. 05. 2020)

Über die Supernova-Videoaufzeichnung des Vortrags von Herrn Prof. Samerski, "Der Gesundheit wohlgetan", Teil 1 der Reihe "Geschenke der Natur Böhmens", ist in der Sudetendeutschen Zeitung 22/11 ein Bericht von Markus Bauer erschienen. Die Vortragsreihe wird vom Kulturreferenten für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein gefördert.

Christoph Janacs liest, Hubert Kellerer begleitet

In Zusammenarbeit mit dem Kultureferenten für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein fand am 11. März 2020 eine Lesung mit Christoph Janacs aus seinem Buch Zweistromland. Lesen Sie dazu den Bericht von Susanne Habel in der Sudetendeutschen Zeitung.

Große Vorbilder

In der Landesfrauentagung der SL-Landesgruppe Bayern am 15. Februar 2020 in Regensburg sprach die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen über die sudetendeutschen Frauen in der Kunst und der Politik.

Der Gesundheit wohlgetan

(22. 05. 2020)

Der erste Vortrag von Prof. Dr. Stefan Samerski „Der Gesundheit wohlgetan“ aus der Reihe "Geschenke der Natur Böhmens“ wurde vom Supernova-Team aufgezeichneit und ist unter

https://www.youtube.com/watch?v=FHyrNidVPE4&feature=youtu.be

zu sehen.

 

Die Veranstalter der Vortragsreihe 2020 "Geschenke der Natur Böhmens" von Herrn Prof. Dr. Stefan Samerski sind der Bundesverband der Sudetendeutschen Landsmannschaft, die Heimatpflege der Sudetendeutschen, die Ackermann-Gemeinde München und Freising und die Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste.

Die Vortragsreihe wird vom Kulturreferenten für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein gefördert.

Die wiederauferstandenen Denkmäler

(22. 05. 2020)

Am 21. April 2020 hatte der Verein Omnium in Zusammenarbeit mit der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen die erste Denkmalpflegetagung dieses Jahres geplant. Die Sudetendeutsche Zeitung informiert über die Vorträge der deutschen Referenten Frau Margarete Hauser und Herrn Prof. Dr. Ulf Broßmann über beispielhafte Projekte.

In der Mundart sprechen, schreiben, singen

(19. 05. 2020)

Wer noch nie an der Tagung des Freundeskreises sudetendeutscher Mundarten teilgenommen hat, weiß nicht, wie viel Freude es macht, die vielen Mundarten allein schon zu hören. Der Sprecher, Dichter und Sänger Richard Sulko hat für die Sudetendeutsche Zeitung einen stimmungsvollen Bericht geschrieben.

Junger Traditionspfleger ausgezeichnet

Der Förderpreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft für die Pflege der Volkskultur, der aus den Mitteln der Sudetendeutschen Stiftung dotiert wird,  wurde  für das Jahr 2019 an Roman Klinger, einen jungen deutschen Traditionspfleger aus der Tschechischen Republik verliehen. Bericht von Susanne Habel in der Sudetendeutschen Zeitung vom 17.1.2020

Dorf des Jahres 2019

Das nordböhmische Dorf Hainspach / Lipova ist innerhalb von wenigen Jahren zu einer engagierten Gemeinschaft geworden. Die Ergebnisse im Aussehen und Leben der Gemeinde lassen sich sehen. Ein Bericht in der Sudetendeutschen Zeitung vom 8.5.2020

Böhmerwäldler Zeitzeugen online

Sechzehn Zeitzeugen aus dem Böhmerwald, die im Herbst von Jan Blazek in der Neuerner Heimatstube in Neukirchen beim Heiligen Blut  interviewt wurden, wurden auf dem Internetportal Memory of Nations hochgeladen. Die Sudetendeutsche Zeitung berichtete am 8.5.2020.

Eine besondere Karlsbader Zeitzeugin

Elfriede Träger, die älteste Zeitzeugin aus Karlsbad-Donitz, verstarb im 104. Lebensjahr am 19.4.2020 in Augsburg. Das Projekt des Karlsbader Vereins Zijeme Tuhnice ehrt ihr Andenken.Die Sudetendeutsche Zeitung berichtete am 8.5.2020.

Kuhländler Tänze auf Video

(18. 05. 2020)

Die Kuhländler Tänze gibt es jetzt auch auf Video! Wer besonders schöne Tänze erlernen möchte, die außerdem immaterielles Kulturerbe sind, hat jetzt dafür die besten Voraussetzungen. Die Sudetendeutsche Zeitung berichtete am 24.4.2020.

Kunst bringt Menschen in die Kirchen

(18. 05. 2020)

Bilinale 1 war das erste sudetendeutsch-deutsch-tschechische Kunstfestival in drei Kirchen in der Biliner Region, die noch bis vor kurzem verfielen. Sebastian Weise bietet einen Ausblick auf Bilinale 2. Ein Bericht in der Sudetendeutschen Zeitung vom 17.4.2020.

Kuhländler Tänze immaterielles Kulturerbe

(18. 05. 2020)

Dank dessen, dass die Kuhländler Volkstänze anhand einer vorzüglichen Dokumentation von Fritz Kubiena bis heute grenzüberschreitend generationsübergreifende getanzt werden, wurden sie als immaterielles Kulturerbe ausgezeichnet, Ein Bericht in  der Sudetendeutschen Zeitung vom 24.1.2020.

Fotograf unterwegs auf deutschen Friedhöfen

(18. 05. 2020)

Sebastian Weise, preisgekrönter Kunstfotograf, war unterwegs im Riesengebirge, um für seine zweite große Friedhofsdokumentation zu recherchieren. Die Sudetendeutsche Zeitung berichtete am 27.3.2020.

Weitere Dokumentation der deutschen Friedhöfe

(18. 05. 2020)

Der Verein Omnium hat in Zusammenarbeit mit der Heimatpflege der Sudetendeutschen hat mit dem Katalog der deutschen Friedhöfe im Kuhländchen bereits die dritte regionale Dokumentation vorgelegt.

Die Sudetendeutsche Zeitung berichtete am 1.5.2020.

Sudetendeutsche Tänze auf Video

(18. 05. 2020)

Kurs der Sudetendeutschen Tänze verpasst? Das lässt sich mit dem Video nachholen, das mit vier Tanzpaaren unter der Leitung von Ingrid Sepp und Stefanie Januschko und der musikalischen Begleitung von Erich Sepp und seinen Höhenkirchner Musikanten entstanden ist und von Georg Hammer gedreht wurde.

Sudentendeutsche Zeitung berichtete am 3.4.2020.

Sudetendeutsche Tänze online 11

Videoaufzeichnung von elf Sudetendeutschen Tänzen von Georg Hammer am 28. Dezember 2019 mit Erich Sepp und den Höhenkirchner Musikanten sowie mit Ingrid Sepp und den Tanzpaaren Karoline und Johann Schuster, Sabine und Martin Januschko. Irene Möhler-Kratschmar und Richard Kratschmar sowie Elisangela Leitzke und Denis Gerson Simŏes.

Nr. 11

Sudetendeutsche Tänze online 9

Videoaufzeichnung von elf Sudetendeutschen Tänzen von Georg Hammer am 28. Dezember 2019 mit Erich Sepp und den Höhenkirchner Musikanten sowie mit Ingrid Sepp und den Tanzpaaren Karoline und Johann Schuster, Sabine und Martin Januschko. Irene Möhler-Kratschmar und Richard Kratschmar sowie Elisangela Leitzke und Denis Gerson Simŏes.

Nr. 9 Hulaner

Sudetendeutsche Tänze online 1

Videoaufzeichnung von elf Sudetendeutschen Tänzen von Georg Hammer am 28. Dezember 2019 mit Erich Sepp und den Höhenkirchner Musikanten sowie mit Ingrid Sepp und den Tanzpaaren Karoline und Johann Schuster, Sabine und Martin Januschko. Irene Möhler-Kratschmar und Richard Kratschmar sowie Elisangela Leitzke und Denis Gerson Simŏes.

1. Der Schirmendörfler Tanz aus dem Schönhengstgau

Sudetendeutsche Tänze online 10

(20. 03. 2020)

Videoaufzeichnung von elf Sudetendeutschen Tänzen von Georg Hammer am 28. Dezember 2019 mit Erich Sepp und den Höhenkirchner Musikanten sowie mit Ingrid Sepp und den Tanzpaaren Karoline und Johann Schuster, Sabine und Martin Januschko. Irene Möhler-Kratschmar und Richard Kratschmar sowie Elisangela Leitzke und Denis Gerson Simŏes.

Nr. 10 Feder dich

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