Heimatpflegerin der Sudetendeutschen

Seit 1988 gibt es die Einrichtung „Heimatpflegerin der Sudetendeutschen“. Die Stelle wurde im Rahmen der Schirmherrschaft des Freistaats Bayern über die Sudetendeutschen und als Ergänzung zu den bayerischen Bezirksheimatpflegern geschaffen.

Finanziert wird die Einrichtung vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, von den sieben bayerischen Bezirken, die im Bayerischen Bezirketag zusammengeschlossen sind, und von der Sudetendeutschen Landsmannschaft, bei der die Stelle auch angesiedelt ist. Aufgabe der Sudetendeutschen Heimatpflege ist es, die kulturelle Überlieferung der Deutschen aus und in Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien zu dokumentieren, zu bewahren und zu fördern.

Seit der politischen Wende von 1989 hat die grenzüberschreitende Kulturarbeit mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Heute gehört sie zu den wichtigsten Aufgaben der Einrichtung.

Kontakt

Ob Sie selbst noch aus der Region stammen, Ihre Vorfahren sudetendeutsche Wurzeln haben oder Sie sich einfach so für sudetendeutsche Kultur und die deutsch-tschechische Versöhnung einsetzen wollen – Sie sind uns herzlich willkommen!

Christina Meinusch M.A.
Hochstr. 8
81669 München

Tel. 089 / 48 000 365
Fax 089 / 48 000 344

heimatpflege@sudeten.de

News

15.12.2025

Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr 2026

Das Team der Sudetendeutsche Heimatpflege wünscht eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr 2026!

Wir sind nach den Weihnachtsfeiertagen ab dem 12.01.2026 wieder für Sie erreichbar. Bis dahin wünschen wir Ihnen ruhige und besinnliche Tage.

22. 12. 2022

Zu Weihnachten: Friedenswunsch aus Otfried Preußlers "Gloria-Engel"

Der bekannte und beliebte Kinderbuchautor Otfried Preußler wäre im neuen Jahr 2023 100 Jahre alt geworden. 1987 hat er die kurze Erzählung „Der Gloria-Engel“ geschrieben, die im Selbstverlag der Sudetendeutschen Landsmannschaft erschienen ist. Darin geht es um Verlust und Neuanfang, deutsch-tschechische Verständigung und die Hoffnung auf Frieden, erzählt anhand zweier Grulicher Krippen. 

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29. 09. 2022

Heimatkreis Braunau/Sudetenland e.V. erhält den Preis Heimatpflege-Ausgezeichnet!

Wir gratulieren dem Heimatkreis Braunau/Sudetenland e.V. zur Auszeichnung mit dem Preis Heimatpflege-Ausgezeichnet! des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat!

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Veranstaltungen

Donnerstag, 16.04.2026
bis Freitag, 05.06.2026

„Die vertriebenen Kinder“

Was bedeutete es, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in der Tschechoslowakei ein Mädchen oder ein Junge deutscher Nationalität zu sein? Dieser Frage ist der Prager Dokumentarist Jan Blažek in Interviews mit Zeitzeugen nachgegangen. Der Schriftsteller Marek Toman bearbeitete diese Erinnerungen literarisch. Entstanden ist daraus ein Graphic Novel, zu dem fünf junge tschechische Zeichner die Illustrationen geliefert haben.

Samstag, 30.05.2026, 15:00 Uhr
bis 17:00 Uhr

Vernissage "Vermisst: Heimat. Zeitzeug:innen aus der ehemaligen DDR, Tschechien und Bayern erzählen"

Die Ausstellung "Vermisst: Heimat. Zeitzeug:innen aus der ehemaligen DDR, Tschechien und Bayern erzählen" wurde von Würzburger Studierenden der Museologie zusammen mit der Sudetendeutschen Heimatpflege erarbeitet.

In Interviews geben Zeitzeug:innen ausgewählte Perspektiven auf die Flucht, Vertreibung und das Leben nach 1946 in unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Systemen. Dabei geht die Ausstellung der Frage nach, was Heimat für die Zeitzeug:innen, aber auch für die Besucher:innen der Ausstellung ausmacht.

Mit einem Grußwort von Bernd Posselt eröffnen wir die Ausstellung und die Studierenden sprechen über ihr Ausstellungsprojekt.

Im Anschluss an die Eröffnung gibt es die Möglichkeit des gemeinsamen Austauschs bei Getränken und einem kleinen Imbiss.

Der Eintritt ist frei.

Montag, 01.06.2026, 10:00 Uhr
bis Donnerstag, 25.06.2026, 18:00 Uhr

"Vermisst: Heimat. Zeitzeug:innen aus der ehemaligen DDR, Tschechien und Bayern erzählen"

Die Ausstellung "Vermisst: Heimat. Zeitzeug:innen aus der ehemaligen DDR, Tschechien und Bayern erzählen" wurde von Würzburger Studierenden der Museologie zusammen mit der Sudetendeutschen Heimatpflege erarbeitet.

In Interviews geben Zeitzeug:innen ausgewählte Perspektiven auf die Flucht, Vertreibung und das Leben nach 1946 in unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Systemen. Dabei geht die Ausstellung der Frage nach, was Heimat für die Zeitzeug:innen, aber auch für die Besucher:innen der Ausstellung ausmacht.

Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung ist Montag bis Freitag von 10:00 - 18:00 Uhr geöffnet. An Sonn- und Feiertagen bleibt die Ausstellung geschlossen.

Mittwoch, 17.06.2026, 18:00 Uhr
bis 21:00 Uhr

Autorenlesung "Johannes Urzidil. Leben und Werk im Überblick"

Gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Samerski, der uns seine Urzidil-Biografie vorstellt, tauchen wir ein in die Welt des Johannes Urzidil.

Als Teil der deutschsprachigen Prager Literaturszene stand Johannes Urzidil im Austausch mit prominenten Autoren wie Rainer Maria Rilke, Franz Werfel und Franz Kafka. Urzidil geriet im deutschen und tschechischen Sprachraum bald nach seinem Tode in Rom beinahe in völlige Vergessenheit. Nach der Wende wurde er in Tschechien und Deutschland wiederentdeckt. 

Der Eintritt ist frei.

Montag, 22.06.2026, 19:00 Uhr
bis 21:00 Uhr

Mattoni. Teil 2 des Vortragszyklus "Flüssiges Böhmen"

Im zweiten Teil seines Vortragszyklus "Flüssiges Böhmen" zum Thema berühmter böhmischer Gewässer und Getränke spricht Akademiepräsident Prof. Dr. Stefan Samerski über das bekannteste Mineralwasser aus der Tschechischen Republik. Der Vortrag findet am 22. Juni 2026 um 19:00 Uhr im Adalbert-Stifter-Saal im Sudetendeutschen Haus statt. Seien Sie dabei und entdecken Sie faszinierende Perspektiven auf die Natur und Kultur Böhmens!

Nur ganz wenige Tafelwässer haben es auf die Tische der Welt geschafft. Mattoni gehört unzweifelhaft dazu. Die Erfolgsgeschichte dieses Wassers begann erst im 19. Jahrhundert, und zwar durchaus unspektakulär. Mattoni steht viel stärker für Unternehmertum und Innovation als für spektakuläre Heilerfolge. Das Unternehmen hat vor allem im 20. Jahrhundert einen abgelegenen Ort zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt, der heute wieder so gut wie vergessen und stark verfallen ist: Gießhübel, auf Tschechisch Kyselka.

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