Zeitzeugen

Zeitzeugen der Erlebnisgeneration sind Ansprechpartner, Ratgeber und wertvolle Quelle zu einer Vielfalt von Themen, mit denen sich die Sudetendeutsche Heimatpflege beschäftigt. Diesen Wissens- und Erfahrungsschatz zu dokumentieren und zu bewahren, hat sich die Sudetendeutsche Heimatpflege zur Aufgabe gemacht. In verschiedenen Zeitzeugenprojekten werden diese Informationen  gesammelt und gesichert und stehen so nachfolgenden Generationen zur Verfügung.

Das vertriebene Gedächtnis des Böhmerwaldes

Fotografin: Yvonne Most

Zeitzeugen-Interviews Online

Oral History bezeichnet eine Methode der historischen und volkskundlichen Forschung, die inbesondere die sogenannten kleinen Leute zu Wort kommen läßt. Die Sudetendeutsche Heimatpflege führt Projekte durch, in deren Zentrum lebensgeschichtliche und themenzentrierte Interviews stehen. Die transkribierten Interviewtexte stehen späterer Verwendung zu wissenschaftlichen oder musealen Zwecken zur Verfügung. 

Im Zeitraum von 2001 bis 2004 entstanden auf Initiative der Sudetendeutschen Heimatpflege rund 130 Zeitzeugeninterviews, welche unter anderem wichtige Sachbegriffe, Orts- und Personennamen sowie Jahreszahlen enthalten. Die folgenden wurden auf der Homepage der Heimatpflege allgemein zugänglich gemacht. 

Gesprächspartner waren heimatvertriebene Deutsche aus Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien. Vertreten sind vorallem ehemalige Bewohner der Orte Böhmisch Kamnitz, Bruck, Kreibitz, Mährisch Trübau, Odrau, Teplitz, Warnsdorf und der Sprachinsel bei Wischau. Rund 40 dieser Interviews widmen sich dem Spezialthema der Trachtenerneuerung. Die übrigen Texte konzentrieren sich auf die Lebenswege der Interviewpartner.

Seit Mai 2009 wird ein Teil dieser Interviews für eine Online-Veröffentlichung aufbereitet und verschlagwortet. Zugleich finden Schlagwörter und Titeldaten der Interviews Eingang in eine Zeitzeugen-Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte. Darin sollen möglichst viele der in Bayern nachgewiesenen Bestände an Zeitzeugeninterviews erfasst und publik gemacht werden. 

Die nachstehenden Zeitzeugeninterviews wurden auf Wunsch der Interviewpartner anonymisiert / teilanonymisiert:

Anmerkung:
Die Einverständniserklärungen zur Online-Veröffentlichung wurden von den Interviewpartnern vorab eingeholt. Das Zitieren nach gängigen Zitierregeln ist selbstverständlich gestattet. Jedoch ist das Kopieren, jegliches Reproduzieren und Abändern, sowie die Weitergabe der hier veröffentlichten Zeitzeugengespräche ausdrücklich untersagt.

Vertriebene Egerländer Landsleute erzählen

Fünfzehn Zeitzeugen, die vor 1945 in den Kreisen Asch, Eger, Falkenau, Graslitz, Karlsbad,Marienbad und Neudek geboren wurden, haben auf Einladung der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen Zuzana Finger in der Zeit vom 8.-15. Juli 2018 in der Ascher Heimatstube in Rehau ein Videointerview über ihre Vertreibung zu geben.

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Das vertriebene Gedächtnis des Böhmerwaldes

Nach dem sudetendeutschen Zeitzeugenprojekt (Weidenberg 2019) und zwei Zeitzeugenprojekten mit den Egerländern (Rehau 2018 und 2019) konnte Post Bellum dank der Förderung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung weitere Videointerviews mit den Böhmerwäldler Zeitzeugen in Angriff nehmen.

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Zweites Egerländer Zeitzeugenprojekt von Post Bellum

Vom 8. -16. September fand in  der Ascher Heimatstube in Rehau das zweite Projekt „Vertriebene Egerländer Landsleute erzählen" des Vereines Post Bellum in Zusammenarbeit mit dem Heimatverband des Kreises Asch e.V. unter der Leitung von Herrn Horst Adler und dem Karlsbader Verein Žijeme TUhnice unter der Leitung von Lukáš Květoň in Rehau statt.

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Post Bellum interviewt Sudetendeutsche Zeitzeugen 2019

Nach den sehr erfolgreichen fünfzehn Egerländer Zeitzeugenaufnahmen in Rehau im Juni 2018, die von Euregio Egrensis uns dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds gefördert wurden, organisierte der Verein Post Bellum Ende Mai 2019 in Weidenberg das zweite Zeitzeugenprojekt, das diesmal vom Tschechischen Außenministerium gefördert wurde.

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Jeder ist ein Zeitzeuge

Zeitzeugen - bei diesem Stichwort denken die meisten an Zeugen politischer Ereignisse. Politiker wären daher besonders "gute", also interessante Zeitzeugen. Auch den Beteiligten mehr oder weniger dramatischer Ereignisse wird dieser Status des Interessanten zuerkannt. Der Alltag früherer Zeiten erscheint aus einem solchen Blickwinkel nicht erwähnenswert, nicht erinnernswert. Doch tatsächlich ist gerade die Dokumentation von Alltäglichem wichtig. 

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Deutsch-Tschechische Ortsgeschichten

Das durch Eva Habel (Heimatpflegerin bis 2008) initiierte Projekt Projekt "Deutsch-tschechische Ortsgeschichten" folgt einem kulturwissenschaftlichen Ansatz: Lebensgeschichten ehemaliger und heutiger Bewohner ausgewählter Orte in den ehemals deutsch besiedelten Gebieten der Tschechischen Republik werden erfasst und dokumentiert.

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Das Pilotprojekt Bruck am Hammer

Ende Juli wurde in Bruck am Hammer/Brod nad Tichou (südlich von Plan/Planá) während der Jakobiwallfahrt eine Ausstellung über die früheren und heutigen Bewohner des Dorfes vorgestellt. Deutsche Wallfahrer und tschechische Dorfbewohner zeigten sich äußerst interessiert.

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