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Schloss Krummau

Schlossgarten in Krummau, Foto: Dieter Klein

Aufgrund seiner architektonischen Gestaltung und geschichtlichen Bedeutung wurde Schloss Krummau 1992 in das Verzeichnis des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Es ist – nach der Prager Burg auf dem Hradschin – das zweitgrößte historische Bauwerk der Böhmischen Länder. Den größten Teil des Areals nimmt dabei der Schlossgarten mit einer Fläche von annähernd elf Hektar ein.

 

Ende des 17. Jahrhunderts wurde der Park als Barockgarten französischer Prägung angelegt. Später folgten immer wieder Anpassungen an den Geschmack der Zeit: Das 18. Jahrhundert brachte eine Ergänzung durch Rokoko-Elemente, während im 19. Jahrhundert Teile des Parks in einen stärker naturbelassenen englischen Garten umgewandelt wurden. Zu den dominanten baulichen Elementen des Schlossgartens zählt die sogenannte Kaskadenfontäne – ein mit Statuen von Wassergöttern, Vasen und Allegorien der vier Jahreszeiten gestaltetes Brunnenensemble. Mit dem Bau der Kaskadenfontäne nach Plänen des Wiener Architekten Andreas Altomonte begann 1750 die schrittweise Umgestaltung des Parks im Stile des Rokoko. Bis 1989 verschlechterte sich der bauliche Zustand der Kaskadenfontäne zusehends. Nach einer umfassenden Sanierung in den 1990er Jahren stellt sie heute wieder ein Prunkstück des Schlossgartens dar.