Vernissage "Was war und was bleibt. Der Böhmerwald einst und heute"

Die Foto-Ausstellung erinnert an verschwundene und zerstörte Orte im Böhmerwald und präsentiert neben historischen Aufnahmen auch Fotografien von Václav Čubr aus Bergreichenstein/Kašperské Hory, der sich auf die Spuren dieser vergangenen Welt begibt und die heutige, zum Teil unberührte Landschaft festhält. Viele Ortschaften wie Haidl/Zhůří, Stadln/Stodůlky oder Fürstenhut/Knížecí Pláně waren nach der Vertreibung der deutschsprachigen Bewohner verlassen und dem schnellen Verfall preisgegeben. Ein großer Teil wurde auch wegen der Anlage einer Sperrzone am Eisernen Vorhang beseitigt.

Die historischen Ortsbilder aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg stammen vor allem von den heute legendären Fotografen Josef und Franz Seidel aus Krumau/Český Krumlov. Sie sind auch die Autoren der sogenannten Fotochronik des Böhmerwalds.

  • Musikalische Umrahmung der Vernissage:
    Felicitas Wutz (Harfe)
  • Ausstellungsdauer:
    6. Februar bis 20. März
  • Öffnungszeiten:
    Montag bis Freitag 9–18 Uhr


Die Ausstellung, die der Kulturreferent für die böhmischen Länder zeigt, entstand in Kooperation mit der Nationalparkverwaltung Böhmerwald/Šumava und dem Museum Fotoatelier Seidel in Krumau.

Datum:

Donnerstag, 05.02.2026, 19:00 Uhr bis Freitag, 20.03.2026, 18:00 Uhr


Veranstaltungsort:

Adalbert Stifter-Saal, Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8, 81669 München


Veranstalter:

Eine Veranstaltung des Kulturreferats für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein in Kooperation mit der Sudetendeutschen Heimatpflege

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